Japonisme: Drei Jahrhunderte japanischer Grafikkunst
Von Hokusais Edo bis zu Yayoi Kusamas Punkten hat die japanische Grafikkunst Europa in aufeinanderfolgenden Wellen beeinflusst. Die Geschichte eines Bilderaustauschs, der nie aufgehört hat.
Drei Jahrhunderte japanische Grafik, in einer einzigen Kategorie. Zuerst das Ukiyo-e. Katsushika Hokusai (1760-1849) und seine Grosse Welle vor Kanagawa (1831), Hiroshige mit seinen 53 Stationen der Tokaido-Strasse, Utamaro mit seinen Frauenbildnissen. Diese japanische Poster, Erben der Holzschnitte, die Van Gogh, Monet und Toulouse-Lautrec faszinierten, loesten in den 1860er Jahren in Paris die Japonismus-Bewegung aus.
Und dann der zeitgenoessische japanische Pop. Yayoi Kusama (geboren 1929) mit ihrem obsessiven Motiv. Die Malerin ging mit 28 Jahren mit einem Koffer voller Zeichnungen nach New York, waehrend ihre Eltern sie nach Hause zum Heiraten zuruckriefen. Sechzig Jahre spaeter sind ihre Punkte ueberall, vom Whitney bis Louis Vuitton, von der Tate Modern bis zu den Fassaden Singapurs.
Neben Kusama haben wir vom Japonismus inspirierte Designs und einige Ausstellungsplakate eingeordnet, die gemeinfrei sind oder mit Genehmigung herausgegeben wurden.
Ebenfalls entdecken: Landschaften, Botanik und Tiere. Lieblingsstuecke: Plakat Kraniche Rote Sonne Kiefer Japanisch und Plakat Berg Fuji Schnee See.


























Von Hokusais Edo bis zu Yayoi Kusamas Punkten hat die japanische Grafikkunst Europa in aufeinanderfolgenden Wellen beeinflusst. Die Geschichte eines Bilderaustauschs, der nie aufgehört hat.

Hokusai, Hiroshige, Utamaro: drei Namen, drei Aesthetiken, drei Zugaenge zur Welt des japanischen Holzschnitts. Ein Leitfaden zum Auswaehlen, Verstehen und Aufhaengen.

Punkte, Unendlichkeitsmotive, kräftige Farbe: eine markante Wand im Geist der Welt von Yayoi Kusama gestalten und sie mit einem reduzierten Interieur verbinden.